Jahresfahrten

Der Heimatverein auf Tour

Sommerreise 2018; Fahrt in die Oberlausitz

Semperoper, Frauenkirche, Kloster Marienthal und Nordböhmen waren die Höhepunkte auf unserer Sommerreise 2018
Mit 40 Personen ging es am 4. Juni 2018 von Vrees in die Oberlausitz. Ziel war das Hotel „Dresdner Hof“ in Zittau.
Den ersten Stopp gab es bereits nach 45 Minuten Fahrzeit am Rastplatz Wildeshausen, da eine Mitreisende, die bei der Abfahrt in Vrees fehlte, nachgebracht wurde.
Ein leckeres Frühstück am Bus sowie Kaffee und Kuchen am Nachmittag gehörten wie immer zum Service. Unbeschwert erreichten wir am späten Nachmittag unser Hotel in Zittau. Hier wurden wir während der 7 Tage gut versorgt und der Biergarten wurde an den sonnigen Abenden häufig genutzt.
Das Kloster Marienthal war das erste Ziel am nächsten Morgen. Beeindruckt waren wir von der schönen Klosterkirche und dem Klostergarten. Gefreut haben wir uns über das Treffen mit einem Mönch, der aus dem nahen Cappeln (bei Cloppenburg) stammte. Beeindruckt waren wir auch von den hohen Wasserständen, die während der Überflutung der Neiße erreicht wurden. Schön, dass von den Wasserschäden jetzt kaum etwas zu bemerken war.
Vom Kloster Marienthal ging es nach Görlitz an der polnischen Grenze. Eine Führung durch die historische Altstadt und ein Spaziergang über die Neißebrücke nach Polen durfte nicht fehlen. Wir konnten eine schöne alte Bausubstanz entdecken, stellten aber auch fest, dass noch ein erheblicher Renovierungsbedarf besteht. Auf der Rückfahrt zum Hotel wurde ein kurzer Stopp in Herrnhut gemacht. Hier werden die Herrnhuter Sterne in liebevoller Handarbeit hergestellt.
Nach dem reichhaltigen Frühstück fuhren wir am 2.Tag durch Polen in die Tschechei
Die Riesengebirgsrundfahrt führte uns über das Iser – Gebirge nach Liberec. Auf dem Weg haben wir uns die schöne Wallfahrtskirche in Haindorf (Heinice) angesehen. Gestaunt haben wir über den Altar, der dreidimensional gemalt war. Auf dem Weg durch den Böhmerwald haben wir lange nach einem Lokal gesucht und konnten erst gegen 15.00Uhr unsere Mittagspause einlegen. Als Entschädigung wurde das Essen aus der Reisekasse gesponsert. Die Rückreise zum Hotel führte noch durch das Zittauer Gebirge. Somit hatten wir einen langen Reisetag.
Am Donnertag ging es nach Dresden. Die Semperoper, die Frauenkirche und das Schloss waren unsere Tagesziele. Nach einem Bummel durch die Schlosskirche standen wir bei der Frauenkirche vor verschlossenen Türen. Prinz Albert von Monaco wurde just an dem Tag in der Frauenkirche einen Umweltpreis verliehen und die Kirche war deshalb nicht für die Öffentlichkeit frei gegeben. Die Enttäuschung der Reisenden war verständlicherweise sehr groß. Entschädigt wurden wir durch eine wunderschöne Führung durch die Semperoper. Am Nachmittag war die Enttäuschung beim Bummel durch den Schosspark Pillnitz bereits verflogen.

Am Freitag hatte der Busfahrer frei. Vormittags bummelten wir durch Zittau und haben über das große Fastentuch gestaunt. Am Nachmittag ging es mit der Dampflook in den Kurort Oybin. Neben der wunderschönen Natur war die Kirche, die in einem Berghang gebaut wurde, sehr interessant.

Samstag war die Eroberung der Festung Königstein unser festes Ziel. In Königstein angekommen nutzen wir den Fahrstuhl für die Eroberung. Die vielen Eirichtungen und Häuser auf der ehemaligen Festung waren sehr interessant. Wunderschön war der Blick auf die Elbe und auf das Elbsandsteingebirge. Nachmittags ging es nach Dresden, denn die Frauenkirche wollten wir unbedingt sehen. Auf der Fahrt wurde der Geburtstag von Ludger bei Kaffee, Kuchen und Umtrunk direkt am Elbufer gefeiert. In Dresden angekommen freuten wir uns auf die Frauenkirche. Sie ist von außen und innen sehr beeindruckend und wir haben zur Freude vieler Anwesenden das Lied „Großer Gott, wir loben…“ lautstark gesunden. Nach der Frauenkirche besuchten wir den Zwinger.
Am Sonntag ging es wieder nach Hause. Der Rückfahrt verlief ohne große Staus und am frühen Abend kamen wir in Vrees an. Uns allen hat die Reise viel Spaß gemacht und wir warten schon gespannt auf unser nächstes Ziel.
Sommerreise 2017; Drei Länder in einer Woche
Der Besuch unserer Partnergemeinde Lintgen bleibt unvergessen
Das Saarland, Luxemburg und Frankreich waren Ziele des Heimatvereines Vrees auf der Sommertour 2017. Mit 34 Personen startete die Reisegruppe am 28. Mai von Vrees in Richtung Nittel an der Obermosel. Ziel war das Hotel „Zum Mühlengarten“, das uns einen Blick auf die Mosel und nach Luxemburg gewährte. Wie gewohnt gab es unser leckeres Frühstück am Bus sowie Kaffee und Kuchen am Nachmittag. Unbeschwert erreichten wir am späten Nachmittag unser Hotel. Hier wurden wir während der 7 Tage nett bedient und gut versorgt.
Die Stadt Luxemburg war das erste Ziel am nächsten Morgen. Nach der Fahrt über den Kirchberg führte uns die Reiseleiterin durch die Altstadt. Beeindruckend war der Blick auf die Unterstadt und den Kasematten.
An Nachmittag besuchten wir unsere Partnergemeinde Lintgen. Der herzliche Empfang durch den Bürgermeister Henri Wurth und seinem Team bleibt für alle unvergessen. Nach der Besichtigung der Sporthalle, der Kirche und dem Dorfrundgang waren alle von der Leistungsfähigkeit der Gemeinde beeindruckt. Nach einem geselligen, fröhlichen Abendessen war der Abschied für uns nicht einfach. Für diese Gastfreundschaft möchten wir uns herzlich bedanken.
Nach dem reichhaltigen Frühstück fuhren wir am 2. Tag nach Wettlach. Im Erlebniszentrum von Villeroy & Boch haben wir eine Jahrhundert währende Keramiktradition bestaunt.
Die berühmte Saarschleife wurde am Nachmittag vom Aussichtspunkt Cloef besichtigt und wir sind dabei über die Kronen der Bäume gewandert. Der frische Wind in luftiger Höhe hat uns bei den warmen Temperaturen sehr gut getan. Auf dem Weg zum Hotel stoppten wir in Schengen, wo das „Schengen-Abkommen“ vor Jahren beschlossen wurde.
Mittwoch ging es nach Saarburg. Die malerische Altstadt mit verwinkelten Gassen, ein Wasserfall mitten in der Stadt und das südländische Flair von Saarburg haben uns staunen lassen. Interessant war der Besuch der Glockengießerei. Hier haben wir viel über die mühsame Arbeit der Glockengießer erfahren.
Genauso sehenswert und informativ war das Freilichtmuseum in Konz, das wir am Nachmittag besuchten.
Abends wurde bei Konzert des Musikvereines Nittel bis spät in die Nacht gesungen und gefeiert.
Am Donnerstag hatte der Busfahrer frei. Einige machten eine Schifffahrt auf die Mosel, anderen erkundeten die Weinberge von Nittel oder fuhren mit dem Zug nach Trier. Nach dem Abendessen lernten wir die Moselweine bei einer Weinprobe kennen und hörten vieles über den Weinanbau.